fogetting us, forgetting everything
Mondlicht und Schattenwand

~ Nachtwind ~

Heute habe ich beschlossen, dass ich anfange einen Blog zu schreiben. Ich weiß nicht ob mich irgendwer erkennen wird, aber das halte ich auch nicht für nötig. Dieser Blog ist nur für mich und wenn du ihn lesen willst, werde und kann ich es dir nicht verbieten.
Es ist mir auch vollkommen egal, ob du mir einen Kommentar schreibst. Ich brauche keine tollen Bemerkungen um zu wissen, dass es für mich richtig ist, so zu denken. Natürlich bin ich emotional bewegt, wenn mir jemand Zustimmung entgegenbringt. Aber seid ehrlich zu euch selbst: Wer ist das nicht? Ihr müsst und sollt es mir ja auch gar nicht sagen. Wenn ihr allerdings das Bedürfnis dazu habt, viel Spaß! Wenn ich den Drang verspüre jemandem zu antworten, werde ich das wohl im nächsten Blog oder persönlich tun.
Tatsache ist also: Ich schreibe Blog für mich.
Ich glaube ehrlichgesagt kaum, dass das hier irgendwer ließt, da ich es sogar selbst für ziemlich unsinnig halte, es aufzuschreiben.
Nur habe ich im Moment das Bedürfnis mir einige Dinge von der Seele zu schreiben.

Momentan haben wir den 21.Januar 2010 und es wird so gegen 12:00 Uhr sein. Paul hat heute Geburtstag und ich darf nicht vergessen ihn anzurufen. Ich mag Paul.
Jetzt im Augenblick befinde ich mich auf einem unbequemen Stuhl im Lateinunterricht in einer hässlichen Schule, von der nur der Altbau schön ist. Ich habe keine Lust mehr auf Schule und bisher war es noch nie so schlimm, wie in den letzten Tagen. Aus mir unerfindlichem Grund habe ich vollkommen die Motivation verloren. Es ist einfach nicht mehr meine Welt. Ich fühle mich zu alt, um noch in die Schule zu gehen und der Drang, der intensive Wunsch eines Umfeldwechsels wird immer größer. Es ist unglaublich, wie dumm sich die meisten Menschen doch verhalten können (und dabei schließe ich mich nicht aus, nur auf andere Weise), wenn sie ihr eigenes Ego stärken wollen. In meiner gesamten Stufe - oder besser gesagt Schule - redet jeder über jeden schlecht hinter dessen Rücken. Wenn sie wenigstens untereinander zusammenhalten würden, dann gäbe es mir wohl noch das Gefühl, etwas Sinnvolles für die Gesellschaft zu tun - Wo sie mich schon alle nicht leiden können.

Ich schlafe schlecht, mir geht es mittelmäßig.

~ Friedensbote

21.1.10 12:20
 


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