fogetting us, forgetting everything
"Der Vorgang wiederholt sich."

Wir haben den 9. Februar 2010 und ca. 8.30 Uhr, bei -6 °C und kontinuierlichem Schneefall.

Es gibt Jemanden, den ich seit vielen Jahren kenne, mit dem ich aber seither nur schreibe. Österreich ist zu weit weg.
Ich habe ihre die Freundschaft gekündigt, weil sie abhängig geworden war. Ich wollte nicht, dass sie zu mir kommt und denkt, dass ich sie liebe. Es ist eigenartig zu realisieren.

Aber mir wird langsam klar, dass es nicht nur besser für mich ist, sondern auch für sie. Es wurde Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und endlich den Kontakt abzubrechen. Wir wohnen zu weit auseinander, als dass ich wirklich für sie da sein könnte. Das Kind muss endlich aufwachen und vielleicht lernt sie ja jetzt auch mal zu leben. Alleine auf ihren eigenen Beinen zu stehen und freundlich zu sein. Sie muss erwachsen werden.

Auch wenn es mir schwerfällt, eine so langjährige Freundin zu verlassen, weiß ich doch, dass es die richtige Entscheidung war. Sie leidet, ja und ich finde es schrecklich, es tut mir in der Seele weh und wenn ich daran denke, dann frage ich mich dennoch noch immer, ob es wirklich das richtige war, mich so zu entscheiden. Ich denke ja... auch wenn ich es mir selbst immer wieder sagen muss. Natürlich findet sie es nicht fair und ich hätte sie auch gerne als Freundin behalten, aber man darf nicht von einer Person abhängig werden und erst recht dann nicht, wenn diese es von einem selbst nicht auch ist. Alles was man bekommt werden Unzufriedenheit, Enttäuschung und Niedergeschlagenheit sein, egal wie es läuft. Kein Mensch kann den Ansprüchen der Sucht gerecht werden, keiner ist immer stark und NIEMAND kann eine andere Person tragen, nicht auf Dauer und niemals besonders lange. Es funktioniert kurze Zeit, ja. Doch sobald sich der Andere darauf verlässt und es nicht mehr als etwas besonderes ansieht, wird er fallengelassen. So sind die Menschen nun einmal, sie wollen etwas als Gegenleistung. Und wenn es nur ein Danke ist.
Wach auf Mensch!

Es gibt keinen Übermenschen, es gibt keinen Superman und gäbe es das ewige Leben, hätte derjenige sich längst vor Trauer und Verbitterung getötet und uns alle mitgenommen.
Gib es doch endlich auf, ich meine es ernst! Alle Menschen sind Arschlöcher... aber nicht immer gleich schlimm und längst nicht die ganze Zeit über. Belastet man sie nicht, sind sie umgänglich und liebevoll.
Aber: Wenn ihr Masochist im seelischen Sinne seid... Lauft los und sucht euch eine menschliche Droge! Ich verspreche euch, ihr werdet leiden.

Solltest du hingegen im Kopf noch relativ normal sein in der Hinsicht: LAUF AUF DEINEN EIGENEN BEINEN!

Ach ja. Eine bekannte hatte den Spruch in ihrer Away in ICQ:
"Es schmerzt, wenn man merkt, dass man nicht derjenige ist, der gebraucht wird."

Jeder Mensch wird gebraucht. Vorab.
Jeder hat eine Aufgabe und es gibt keinen, der völlig egal ist. Es wird immer jemanden geben der dich braucht, du musst ihn nur erkennen. Wer blind durchs Leben läuft kann natürlich nichts erreichen! Und der wird auch nicht gebraucht, seiner Meinung nach.
Wenn du keinen findest, dann sei dir zumindest selbst ein guter Gefährte. Denn du brauchst dich immer am dringendsten!

LIEBE DICH!

Ich schlafe gut, mir geht es schlecht und ich bin krank.

"Wie geht es mir? Mir geht es schlecht, schlecht... Natürlich geht's mir schlecht!"
~ Samsas Traum

 

~Friedensbote

9.2.10 17:50
 


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